GUMMI: DIE GESCHICHTE

VOM MAYA-SPIELZEUG BIS ZUM AUTOREIFEN

Christoph Columbus ist bei seiner zweiten Reise nach Mittelamerika 1493 der erste Europäer, der mit Gummi in Berührung kommt. Die Mayas zapften den weißen Saft allerdings schon bedeutend früher von den Gummibäumen ab, um daraus Bälle und Spielzeug zu machen.

Großer Durchbruch

Als der englische Chemiker Priestley im Jahre 1770 entdeckt, dass sich mit Gummi Bleistiftstriche entfernen lassen, erhält es den Namen „rubber“, nach dem englischen Verb für „entfernen“ („to rub out“). Die besonderen Eigenschaften des Materials kommen jedoch erst im Jahr 1839 voll zum Tragen. Bis zu dieser Zeit hat Gummi zwei schwerwiegende Nachteile: In kalten Umgebungen wird es hart und brüchig, bei Hitze dahingegen weich und klebrig. Dann entdeckt Charles Goodyear, dass Erwärmung unter Zugabe von etwas Schwefel die Eigenschaften des Gummis wesentlich verbessert. Das „vulkanisierte“ Gummi bleibt elastisch, wird jedoch bedeutend fester und eignet sich somit perfekt für u.a. die Produktion von Autoreifen.

Triumphzug des synthetischen Gummis

Nach dieser Entdeckung werden in großem Umfang Gummiplantagen angelegt. Trotzdem können diese Plantagen die riesige Nachfrage nach neuen Autoreifen nicht befriedigen. Die Lösung: synthetisches Gummi. Die Produktion von synthetischem Gummi kommt während des Zweiten Weltkriegs richtig in Gang und schließlich verdrängt es das Naturgummi vom ersten Rang.

Dank der nahezu unbegrenzten Möglichkeiten von Gummi, ist es aus unserer Gesellschaft heutzutage nicht mehr wegzudenken. Zur Zeit gibt es etwa 25 synthetische Gummisorten.

Welche Gummisorte passt am besten zu Ihrer Situation?

Bitte setzen Sie sich mit unseren Gummispezialisten telefonisch unter der Rufnummer +31 (0)72 571 10 26 in Verbindung oder schreiben Sie eine E-Mail an info@vankempen-rubber.nl